Gymnasiasten beschäftigen sich mit dem Thema „Inklusion hörbehinderter Kinder und Jugendlicher“

Zwei Jahre beschäftigten sich die nun 12.-Klässler Isabel Friede, Hanna Niesing und Miriam Seeboth des Gottfried-Wilhelm-Leibniz Gymnasiums in Leinefelde sehr erfolgreich in ihrer Seminarfacharbeit mit dem Thema „Inklusion hörbehinderter Kinder und Jugendlicher im Alltag des 21. Jahrhunderts“.

Mit viel Fingerspitzengefühl und dem Gespür für das Thema nahmen sie die Freizeitsituation von Kindern und Jugendlichen unter die Lupe. Sie erkannten, dass „die Umsetzung des Inklusionsgedankens […], speziell im Vereinsleben, deutlich besser gefördert werden [muss]“.

Die drei erklärten in ihrer Präsentation am 08.01.2020 auf welche Hürden und Barrieren Familien mit hörbeeinträchtigten Familienmitgliedern aufgrund von unzureichender Umsetzung rechtlicher Grundlagen stoßen: „Die Betroffenen und deren Familien sind zu Eigeninitiative gezwungen.“.

Sie untersuchten auch den Fortschritt der Inklusion im Bereich Schule und besuchten die Gemeinschaftsschule „Am Roten Berg“ in Erfurt, wo Inklusion gelebt und bilingual unterrichtet wird. Die Schülerinnen präsentierten ihren MitschülerInnen und der Prüfungskommission die Erfurter Schule als „Impulsgeber für zukünftige Inklusionsmodelle in Thüringen und ganz Deutschland“.

Schließlich stellten die drei auch unseren Biling Verein von unserer Gründung bis heute vor, berichteten über unsere Projekte und Vereinsaktivitäten und erklärten, dass Biling „… die Inklusion voran [bringt] und für mehr Sensibilität der hörenden Gesellschaft in Bezug auf Probleme, denen Hörbehinderte täglich gegenüberstehen“ sorgen. Die Seminarfachgruppe wurde von mir fachlich betreut.

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